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Wir untersuchen Trinkwasser, Grundwasser
und Oberflächenwasser auf Pestizide, Schwermetalle und andere
chemische Stoffe.
Die Trinkwasserverordnung (TVO)
schreibt die Analyse organischer und anorganischer Verbindungen
vor und gibt damit die Gewähr, daß dem Endverbraucher
ein sauberes Wasser zur Verfügung steht.
Die Sofia GmbH deckt mit Ihrem
Leistungsspektrum diese Untersuchungen ab und bietet insbesondere
im Bereich der Pestizidrückstandsanalysen ein hoch spezialisiertes
Programm.
Komplettliste als PDF-Datei
zum Download.
Untersuchungsstelle nach §15 Abs. 5 TrinkwV 2001
Pestizide

Der TVO-Grenzwert von 0,1 µg/L
für den einzelnen Wirkstoff und 0,5µg/l für die
Summe aller Pflanzenschutzmittel stellt für den Analytiker
eine besondere Herausforderung dar. Wir bewegen uns hier immer im
Bereich der Nachweis- und Bestimmungsgrenzen.
Aus analytischer Sicht werden die
Untersuchungen eingeteilt in
- GC/MS-Screening
Mit
Hilfe der Solid Phase Extraction (SPE) werden die Pestizide
aus dem Wasser extrahiert und angereichert. Die analytische
Bestimmung erfolgt mittels Gaschromatographie und den Detektoren
FPD, NPD und Massenspektrometer. Annähernd 300 verschiedene
Pestizide können in diesem Screening erfaßt werden.
Dabei handelt es sich um - Organohalogenpestizide (z.B. Lindan,
DDT, Endosulfan), - Organophosphorpestizide (z.B. Parathion,
Chlorpyriphos), - stickstoffhaltigen Pestizide (z.B. Atrazin,
Simazin) und - Pyrethroide (z.B. Cypermethrin, Fenvalerat). Die
Bestimmungsgrenzen liegen im Bereich von 0,1 bis 0,025 µg/L.
Substanzspektrum:
s. Liste
- HPLC/MS/MS-Screening
Mit
Hilfe der Solid Phase Extraction (SPE) werden die Pestizide
aus dem Wasser extrahiert und angereichert. Die analytische
Bestimmung erfolgt mittels HPLC/MS/MS. Dieses Verfahren ermöglicht
die Erfassung all der Pestizide, die nicht unzersetzt gaschromatographierbar
oder aber sehr polar sind. Hierzu gehören die Harnstoffherbizide,
die Carbamate, die Sulfonylharnstoffe. Die Bestimmungsgrenzen
liegen im Bereich von 0,05 bis 0,001 µg/L.
Substanzspektrum:
s. Liste
Analyse
spezieller Gruppen

- Carbonsäuren
Pestizide
mit einer Carbonylgruppe sind im sauren Milieu mittels SPE aus
dem Wasser zu extrahieren und anzureichern. Die analytische
Bestimmung erfolgt nach Methylierung - also nach Überführung
in eine gaschromatographierbare Verbindung - mittels GC/MS.
Zu dieser Gruppe zählen die als Wuchsstoffherbizide eingesetzten
Phenoxycarbonsäuren und Verbindungen wie Clopyralid, Quizalofop
etc.
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2,4-D
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2,4-DB
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2,4,5-T
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CLORMEPROP
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DICHLORPROP
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Dicamba
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MCPA
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MCPB
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MCPP
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Haloxyfop
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Quizalofop
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Clodinafop
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Chylofop
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Diclofop
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Fluazifop
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Propaquizafop
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Clopyralid
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FLUROXYPYR
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PICLORAM
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TRICLOPYR
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QUINCLORAC
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QUINMERAC
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4,4-DDA
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- Dithiocarbamate
siehe
Dithiocarmatseite
- Benzimidazol-Fungizide
Zu
dieser Substanzgruppe zählen die Verbindungen Carbendazim,
Thiophanat-Methyl und Benomyl. Sie werden im basischen mittels
SPE aus dem Wasser extrahiert und mittels LC/MS/MS analysiert.
Analyse
spezieller Verbindungen

- Glyphosat/Glufosinat
Diese
beiden Verbindungen gehören zu den mengenmäßig
am meisten eingesetzten Totalherbiziden. Zur Analyse wird ein
Aliquat des Wassers eingetrocknet, der Rückstand derivatisiert
und die Substanzen mittels GC/MS gemessen. Mit erfaßt
wird auch das Abbauprodukt des Glyphosats, das AMPA.
- Amitrol
Das
Herbizid Amitrol muß mit einem eigenen Nachweisverfahren
nach Sandra et.al, Recent Applications in LC-MS, November 2002,
S7. Ff analysiert werden. Die Substanz wird im Wasser
derivatisiert und, säulenchromatographisch aufgereinigt
und mittels LC/MS/MS gemessen.
Sonstige
Umweltchemikalien

- Leichtflüchtige
Halogenkohlenwasserstoffe
(1,2-Dichlorethan, Trichlorethan, Trichlorethen, Trihalogenmethane,
Dichlorpropan)
- Halogenierte
Lösungsmittelrückstände
können mittels Headspace GC/MS oder Headspace SPME / GC/MS
empfindlich nachgewiesen werden.
- Epichlorhydrin
Epichlorhydrin
ist ein Kunststoffmonomer, wird aber auch in Bereichen der Papierherstellung
und der Kosmetika eingesetzt. Der Grenzwert von 0,1 µg/L
ist nach der TVO über die Daten der Produktspezifikation
zu berechnen. Im Falle von Leitungsrohren sind daher diese Daten
vom Hersteller einzufordern.
Die Analyse erfolgt mittel
SPME / GC/MS.
- PAKs, Benzo(a)pyren
siehe PAKs
- Vinylchlorid
Vinylchlorid
ist ein Kunststoffmonomer. Der Grenzwert von 0,5 µg/L
ist nach der TVO über die Daten der Produktspezifikation
zu berechnen. Im Falle von Leitungsrohren sind daher diese Daten
vom Hersteller einzufordern.
Die Analyse erfolgt mittel
SPME / GC/MS.
Gesamtliste aller Stoffe

Hier können Sie die Gesamtliste aller Stoffe als
PDF-Datei herunterladen.
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