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Wir untersuchen Trinkwasser, Grundwasser und Oberflächenwasser
auf Pestizide, deren Metaboliten, Arzneimittel und andere chemische
Stoffe.
Die Trinkwasserverordnung (TVO) schreibt die Analyse organischer
und anorganischer Verbindungen vor und gibt damit die Gewähr,
daß dem Endverbraucher ein sauberes Wasser zur Verfügung
steht.
Die Sofia GmbH deckt mit Ihrem Leistungsspektrum diese Untersuchungen
ab und bietet insbesondere im Bereich der Pestizidrückstandsanalysen
ein hochspezialisiertes Programm.
Pestizide

Der Grenzwert für Pestizide und relevante Metaboliten nach
TVO beträgt 0,1 µg/l für den einzelnen Wirkstoff
und 0,5µg/l für die Summe aller Pflanzenschutzmittel.
Die Bestimmungsgrenzen der bei der SOFIA GmbH angewandten Verfahren
stellen sicher, dass die Einhaltung dieser Grenzwerte überprüft
werden kann.
Aus analytischer Sicht werden die Untersuchungen eingeteilt in
- GC/MS-Screening
Mit Hilfe der Festphasenextraktion
(Solid Phase Extraction, SPE) werden die Pestizide aus dem Wasser
extrahiert und angereichert. Die analytische Bestimmung erfolgt
mittels Gaschromatographie und den Detektoren FPD, NPD und Massenspektrometer.
Über 300 verschiedene Pestizide können in diesem Screening
erfaßt werden. Dabei handelt es sich um - Organochlorpestizide
(z.B. Lindan, DDT, Endosulfan), - Organophosphorpestizide
(z.B. Parathion, Chlorpyriphos), - stickstoffhaltige Pestizide
(z.B. Atrazin, Simazin) und - Pyrethroide (z.B. Cypermethrin,
Fenvalerat).
Die Bestimmungsgrenzen liegen im Bereich
von 0,1 bis 0,025 µg/L.
- HPLC/MS/MS-Screening
Die Pestizide (mehr als 250
Stoffe) werden per Direktinjektion eines relativ großen
Probenvolumens mittels HPLC-MS/MS bestimmt. Dieses Verfahren
ermöglicht die Erfassung all der Pestizide, die nicht unzersetzt
gaschromatographierbar oder aber sehr polar sind. Hierzu gehören
die Harnstoffherbizide, die Carbamate, die Sulfonylharnstoffe
und andere. Die Bestimmungsgrenze liegt in der Regel bei 0,05
µg/l.
Bei besonderen Anforderungen können
durch Anwendung der SPE die Bestimmungsgrenzen auf unter 0,001
µg/l gesenkt werden.
Analyse
spezieller Gruppen

- Saure Herbizide (Phenoxycarbonsäuren u.a.)
Zu
dieser Gruppe zählen die als Wuchsstoffherbizide eingesetzten
Phenoxycarbonsäuren und weitere Verbindungen wie Clopyralid,
Sulcotrion etc.
Die Wirkstoffe werden durch schonende,
infrarot- und vakuumgestützte Verdampfung der Probe aufkonzentriert
und anschließend mittels LC-MS/MS bestimmt. Die Bestimmungsgrenze
liegt in der Regel bei 0,05 µg/l.
Bei besonderen
Anforderungen können durch Anwendung der SPE die Bestimmungsgrenzen
deutlich gesenkt werden.
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Wirkstoff
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Bestimmungs- grenze
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Einheit
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2,4,5-T
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0,05
|
µg/l
|
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2,4-D
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0,05
|
µg/l
|
|
2,4-DB
|
0,05
|
µg/l
|
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BENTAZON
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0,05
|
µg/l
|
|
BROMOXYNIL
|
0,05
|
µg/l
|
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CLODINAFOP
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0,05
|
µg/l
|
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DICHLORPROP
|
0,05
|
µg/l
|
|
CLOPYRALID
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0,05
|
µg/l
|
|
DICAMBA
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0,05
|
µg/l
|
|
DICHLORPROP
|
0,05
|
µg/l
|
|
DICLOFOP
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0,05
|
µg/l
|
|
DIFLUFENZOPYR
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0,05
|
µg/l
|
|
DINOSEB
|
0,05
|
µg/l
|
|
DINOTERB
|
0,05
|
µg/l
|
|
DNOC
|
0,05
|
µg/l
|
|
FENOPROP
|
0,05
|
µg/l
|
|
FLUAZIFOP
|
0,05
|
µg/l
|
|
FLUROXYPYR
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0,05
|
µg/l
|
|
HALOXYFOP
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0,05
|
µg/l
|
|
IMAZAMETHABENZ
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0,05
|
µg/l
|
|
IMAZAMOX
|
0,05
|
µg/l
|
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IMAZAPIC
|
0,05
|
µg/l
|
|
IMAZAPYR
|
0,05
|
µg/l
|
|
IMAZAQUIN
|
0,05
|
µg/l
|
|
IMAZETHAPYR
|
0,05
|
µg/l
|
|
IOXYNIL
|
0,05
|
µg/l
|
|
MCPA
|
0,05
|
µg/l
|
|
MCPB
|
0,05
|
µg/l
|
|
MCPP
|
0,05
|
µg/l
|
|
MESOTRIONE
|
0,05
|
µg/l
|
|
NAPTALAM
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0,05
|
µg/l
|
|
PICLORAM
|
0,10
|
µg/l
|
|
QUINCLORAC
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0,05
|
µg/l
|
|
QUINMERAC
|
0,05
|
µg/l
|
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SULCOTRION
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0,05
|
µg/l
|
|
TRICLOPYR
|
0,05
|
µg/l
|
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- Dithiocarbamate
Fungizide aus der Gruppe der Dithiocarbamate
können nach saurer Hydrolyse zu CS2 mittels HS-GC-MS/MS
nachgewiesen werden
Analyse
spezieller Verbindungen

- Glyphosat/Glufosinat
Glyphosat und Glufosinat
gehören zu den mengenmäßig am meisten eingesetzten
Totalherbiziden. In dieser Analyse miterfaßt wird auch
das Abbauprodukt des Glyphosats, das AMPA. Die Analyten werden
in der Wasserprobe mittels 9-Fluorenylmethyl-chlorformiat derivatisiert
und anschließend mittel HPLC-MS/MS analysiert.
- Amitrol
Das Herbizid Amitrol muß mit einem
eigenen Nachweisverfahren nach Sandra et.al, Recent Applications
in LC-MS, November 2002, S7. Ff analysiert werden. Die
Substanz wird in der Wasserprobe in situ derivatisiert, säulenchromatographisch
aufgereinigt und mittels LC-MS/MS gemessen.
- Chlormequat
Diese Komonenten werden nach Extraktion
und Anreicherung mittels LC-MS/MS analysiert. siehe
Chlormequat
- Paraquat/Diquat
Paraquat und diquat sind quartäre
Ammoniumverbindungen mit hoher Wasserlöslichkeit. Sie wirken
als über eine Photosynthesehemmung als unselektive Herbizide.
Die Analyse erfolgt mittels LC-MS/MS nach Extraktion und
Anreicherung.
Sonstige
Umweltchemikalien

- Leichtflüchtige Halogenkohlenwasserstoffe (1,2-Dichlorethan,
Trichlorethan, Trichlorethen, Trihalogenmethane, Dichlorpropan)
und
- Halogenierte Lösungsmittelrückstände
können mittels Headspace GC/MS oder Headspace SPME / GC/MS
empfindlich nachgewiesen werden.
- Epichlorhydrin
Epichlorhydrin ist ein Kunststoffmonomer,
wird aber auch in Bereichen der Papierherstellung und der Kosmetika
eingesetzt. Der Grenzwert nach der TVO beträgt 0,1 µg/l.
Die Analyse erfolgt mittel SPME / GC/MS.
- Vinylchlorid
Vinylchlorid ist ein Kunststoffmonomer.
Der Grenzwert nach der TVO beträgt 0,5 µg/l.
Die
Analyse erfolgt mittel SPME/GC/MS.
- Polybromierte Diphenylether
Diese Stoffe werden
weitverbreitet als Flammschutzmittel in Kunststoffen, Textilien
und Kabelisolationen verwendet. Sie sind persistent und treten
insbesondere im Oberflächenwasser auf. Die Analyse erfolgt
mittels Hochtemperatur-GC-MS nach Flüssigextraktion.
- PAKs, Benzo(a)pyren
die Analytik dieser Parameter
können wir über ein kooperierendes Labor in der Eurofns-Gruppe
anbieten
- Schwermetalle
die Analytik dieser Parameter können
wir über ein kooperierendes Labor in der Eurofns-Gruppe
anbieten
Gesamtliste aller Stoffe

Hier können Sie die Gesamtliste aller Stoffe als
PDF-Datei herunterladen.
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