SubCon - Substance Controlling Center

Das EDV-System zur Verwaltung von Standardsubstanzen

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Wägetoleranzen

Es wird unterschieden zwischen vier verschiedenen Toleranzen:

  • Lösung beim Zurückwiegen verwerfen
  • Lösung überfüllt / verwerfen ab
  • Toleranzwert beim Herstellen / Entnehmen
  • Toleranz für die Prüfmittelkontrolle

Lösung beim Zurückwiegen verwerfen

Diese Toleranz legt fest, ab wann eine Lösung verworfen wird, wenn ihr aktuelles Gewicht nicht mehr mit dem Katalogwert übereinstimmt. Unterschreitet beispielsweise das aktuelle Gewicht den Katalogwert um mehr als diese Toleranz, und der Anwender bestätigt im Rahmen der Entnahmeprozedur die Identität des Fläschchens, dann wird die Lösung unwiderruflich aus dem Katalog gestrichen.

Lösung überfüllt / verwerfen ab

Diese Toleranz kommt nur bei Auffüllprozeduren zum tragen. Wenn beim Auffüllen das aktuelle Gewicht um mehr als den Toleranzwert vom Sollwert nach oben abweicht, dann wird die Lösung aus dem Katalog gestrichen bzw. der Herstellungsprozeß muß wiederholt werden.

Toleranzwert beim Herstellen / Entnehmen

Diese Toleranz kommt wie die erste bei jeder Entnahme zum tragen. Ist die Abweichung vom Katalogwert kleiner als die Toleranz „Lösung beim Zurückwiegen verwerfen" aber größer als der „Toleranzwert beim Herstellen / Entnehmen", dann geht das System davon aus, daß die Gewichtsdifferenz auf Lösungsmittelverluste zurückzuführen ist. Dieser Lösungsmittelverlust kann dann vom Anwender durch kontrollierte Zugabe einiger Tropfen des entsprechenden Lösungsmittels ausgeglichen werden.

Toleranz für die Prüfmittelkontrolle

Dieser Wert legt fest, wie hoch die Abweichung vom Sollwert sein darf, wenn die Waage mit einem entsprechenden Gewicht überprüft wird. Eine Freigabe der Waage ist nur möglich, wennn diese Toleranz eingehalten wird. Die Angabe ist in Gramm.