ReinsubstanzenReinsubstanzen bilden in dem Reservoir der Standards die Basis. Aus ihnen werden die Stammlösungen und daraus wiederum die Verdünnungen und Mischungen hergestellt. Reinsubstanzen werden vom chemisch analytischen Labor in der Regel käuflich erworben, seltener synthetisiert. Über das Hauptmenü werden folgende Funktionen zur Arbeit mit Reinsubstanzen zur Verfügung gestellt:
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Aufnahme einer neuen ReinsubstanzenNeue Reinsubstanzen kommen überlicherweise in einem etikettierten Glasfläschchen ins Labor. Zur Aufnahme dieser neuen Reinsubstanz ist zuerst der Substanzname einzugeben. SubCon prüft ob eine Substanz mit dieser Bezeichnung oder einer ähnlichen Bezeichnung schon vorhanden ist. Mit diesem Namensvergleich soll vermieden werden, daß Substanzen mehrfach im Katalog geführt werden, nur weil sich ihre Bezeichnungen leicht unterscheiden - beispielsweise Testsubstanz 1 und Testsubstanz.
Ist eine gleich oder ähnlich bezeichnete Substanz vorhanden so wird der Aufnahmeprozeß nicht gleich abgebrochen; die vorhandene Substanz kann ersetzt werden oder die neue Substanz kann neben der vorhanden in den Katalog aufgenommen werden. Hat sich der Anwender für die Aufnahme entschieden, dann wird der Reinsubstanz eine Katalognummer zugewiesen und es folgt der Dialog zur Eingabe der Substanzdaten und zum Wiegen des Fläschchens.
Die im Dialogfenster grün unterlegten Eingabefelder müssen ausgefüllt werden. Dies sind:
Die restlichen Felder können mit Informationen gefüllt werden. Zu beachten ist:
Sind alle Felder ausgefüllt, kann der Cursor in das Feld mit dem Bruttogewichtswert positioniert werden. Daraufhin erscheint der Button "Wiegen". Durch Klick auf den Button wird der Wägeprozeß gestartet; die Waage wird tariert und der Anwender aufgefordert, die mit der Katalognummer etikettierte Reinsubstanz auf die Waage zu stellen. SubCon prüft auf Stabilität des Gewichtswertes und übernimmt dann den konstanten Wert. Bei dieser Konstanzprüfung ist nicht etwa die von der Waage beispielsweise durch ein nachgestelltes g indizierte Stabilität entscheidend, sondern der vom Programm vorgenommene Vergleich der Werte über einen definierten Zeitraum. Nach Übernahme des Gewichtswertes von der Waage erscheint die Vorschau auf den Ausdruck des Aufnahmeprotokolls.
Dieses kann an dieser Stelle ausgedruckt werden. Die Substanzdaten werden in den Katalog der Reinsubstanzen eingetragen und die Aktion wird zusätzlich zum Ausdruck des Aktionsprotokolls in der Log-Datei dokumentiert. |
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Entnahme von einer ReinsubstanzDie Entnahme von einer Reinsubstanz gliedert sich in folgende Arbeitsschritte:
Zur Auswahl der Reinsubstanz erscheint die Liste aller Reinsubstanzen mit einem Eingabefeld. Die Auswahl kann nun durch Markierung einer Substanz in der Liste oder durch Eingabe des Substanznahmens erfolgen. Ist die korrekte Schreibweise nicht genau bekannt, dann kann nach ähnlich bezeichneten Substanzen unter Verwendung der Wildcard * gesucht und anschließend die richtige Substanz ausgewählt werden. So wird beispielsweise mit der Sequenz *D-Meth*" nach 2,4-D-Methyl gesucht.
Nach Klick auf den Auswahl-Button schließt sich die Identitätskontrolle an. Hierzu wird die Waage tariert, die Reinsubstanz vom SubCon angefordert und vom Anwender auf die Waage gestellt. Möchte der Anwender nach dem Tarieren den Vorgang abbrechen, dann muß erst etwas auf die Waage gestellt werden, weil das Programm erst fortschreitet, wenn sich der Gewichtswert von Null unterscheidet. Stimmen aktuelles Gewicht und Katalogwert überein, folgt die Entnahme. Wird eine gewisse Toleranz überschritten, dann forder SubCon zur Bestätigung der Identität auf oder zum Ersetzen der Reinsubstanz durch das richtige Fläschchen. Ist die Toleranz überschritten und es handelt sich dennoch um die Reinsubstanz, dann wird, nicht wie bei den Lösungen und Mischungen, die Reinsubstanz nicht aus dem Katalog gelöscht. Anschließend kann der Anwender die gewünschte Menge Reinsubstanz entnehmen. Nach der Entnahme hat er den OK-Button anzuklicken. Die Waage wird tariert und bei stabilem Nullpunkt ergeht die Aufforderung an den Anwender, die Reinsubstanz zur Rückwägung wieder auf die Waage zu stellen. Das Gewicht der Reinsubstanz wird eingelesen und das Aktionsprotokoll zum Ausdruck vorbereitet.
Nach dem Ausdruck kehrt SubCon zum Hauptmenü zurück. Die Aktion wurde automatisch in der Log-Datei festgehalten.
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