SubCon - Substance Controlling Center

Das EDV-System zur Verwaltung von Standardsubstanzen

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  • Einleitung - Was ist SubCon
  • Unterschiede zur Version 2.x
  • Einsatzbereich
  • QM-Maßnahmen
  • SC als Baustein des Labordatensystems
  • Systemvoraussetzungen und Systemkomponenten 
  • Installation 
  • Struktureller Aufbau der Software (Menüstruktur) 
  • Reinsubstanzen
  • Aufnahme einer neuen Reinsubstanz
  • Entnahme von einer Reinsubstanz
  • Katalog der Reinsubstanzen
  • Suchen
  • Sortieren
  • Drucken
  • Löschen

  • Stammlösungen
  • Mischungen
  • Herstellung einer neuen Mischung
  • Aufnahme einer fertigen Mischung
  • Ergänzung einer Mischung
  • Entnahme von einer Mischung
  • Katalog der Mischungen

  • Einleitung - was ist SubCon

    SubCon steht für Substance Controlling Center. Es bezeichnet ein EDV-System, mit dem die Kontrolle und Verwaltung von mehreren hundert Standardsubstanzen unterstützt und automatisiert werden kann. Der Bereich der Standardsubstanzen und -lösungen ist einer der sensibelsten Bereiche im chemisch analytischen Labor. Fehler beim Handling von Kalibrierstandards wirken sich direkt auf das analytische Ergebnis, sei es qualitativer oder quantitativer Natur, nieder. Je mehr Substanzen in einem Labor gehandhabt werden, umso wahrscheinlicher sind derartige Fehler. Die Idee zu SubCon entstand in einem solchen Labor, in dem mehrere hundert Standardsubstanzen, über 400 Stammlösungen und Kalibriermischungen verfügbar sind, in einem Pestizidrückstandslabor mit seinen aufgabenspezifischen Rahmenbedingungen der Multikomonentenanalytik. Mehrere hundert Standardsubstanzen, -lösungen und Kalibriermischungen müssen permanent und schnell verfügbar sein.

     

    Jeder Mitarbeiter des Labors muß sich auf die Konzentration der Lösungen und Mischungen verlassen können, auch wenn er diese selbst nicht hergestellt hat. Fehler bei der Entnahme aus Substanzen und Lösungen sowie bei der Herstellung komlexer Mischungen sollten vom EDV-System erkannt und automatisch korrigiert werden können. 

    Hinzu kommen die stetig steigenden Anforderungen an die Dokumentation im Rahmen eines QM-Systems. Mit Hilfe von SubCon sollte der damit verbundene Aufwand auf ein Mindestmaß reduziert werden. Gleichzeitig sollte die Historie einer jeden Substanz und einer jeden Lösung bis zu ihrem Ursprung auf Knopfdruck zurückverfolgt werden können. 

    SubCon 3.8 ist die dritte Softwaregeneration dieses Systems. Die Version 1 entstand mit dem Einzug der Persoanl Computer in die chemisch analytischen Laboratorien. Version 2 arbeitete erstmals unter der Windows-Oberfläche und die Software der Generation 3 läuft unter Windows 98 und Windows NT 4.0 und bedient sich im Hintergrund einer Client-Server-Datenbankstruktur zum Aufbau eines Mehrplatzsystems in einem vernetzten Labor. Mit dieser Entwicklung wurde auch den sich ändernden Anforderungen im chemisch analytischen Labor Rechnng getragen; dies berührt insbesondere die Bereiche der lückenlosen Dokumentation im Rahmen eines QM-Systems nach GLP oder EN45001 und die Entwicklung zu einem vernetzten Labor. Heute sind die SubCon-Daten auch in einem Netzwerk, welches mehrere Laboratorien abdeckt, für jeden legitimierten Mitarbeiter verfügbar. Gleichzeitig sind die SubCon-Daten für die Prozesse der analytischen Datenauswertung Online verfügbar.