Einsatzbereich
SubCon ist auch heute noch vor dem Hintergrund seiner
Entstehungsgeschichte zu betrachten. Die Herkunft aus
einem Pestizidrückstandslabor determiniert auch heute
noch seinen Einsatzbereich. SubCon kann überall dort
eingesetzt werden, wo für die Multikomponentenanalytik
mehrere hundert Standardsubstanzen, -lösungen und
Kalibriermischungen bereitgehalten werden müssen. Dies
betrifft sowohl Pestizid- und Umweltlaboratorien aber
auch Aroma- und Naturstofflaboratorien. SubCon ist nicht
gedacht als System zur Chemikalienverwaltung, also zur
Verwaltung von Lösungsmitteln oder anderen
Standardchemikalien, es soll vielmehr den Bereich der
analytischen Standardsubstanzen abdecken.
Die Funktionen von SubCon lassen sich mit folgenden
Begriffen zusammenfassen:
- Verwaltung
- Controlling (Zugriff, Herstellung)
- Unterstützung des Anwenders
- Dokumentation
Die Funktionen zur Verwaltung sind im wesentlichen
Datenbankfunktionen. Sie gewähren dem Anwender einen
schnellen Überblick über seinen Bestand an
Standardsubstanzen und -lösungen. Sie geben ihm schnell
Auskunft über das Vorhandensein bestimmter Lösungen und
Mischungen. Angaben über die noch vorhandenen Mengen an
Substanzen sowie Lieferant und Bestellnummer sind für
das laborinterne Bestellwesen schnell verfügbar.
Über die Kontrollfunktionen kann der Zugriff auf die
Substanzen und Lösungen auf autorisiertes Personal
beschränkt werden. Jede Entnahme wird automatisch
erfaßt und dokumentiert. Der Prozeß der Herstellung von
komplexen Mischungen wird automatisch kontrolliert.
Fehler oder Abweichungen von Sollwerten werden
automatisch erkannt und können bei der Berechnung von
Konzentrationen berücksichtigt werden.
Lösungsmittelverluste länger gelagerter Lösungen und
Mischungen werden erkannt und korrigiert.
Für den Anwender stehen aber nicht nur diese
Kontrollfunktionen im Vordergrund; vielmehr ist hier die
Unterstützung des Anwenders zu erwähnen. Der Anwender
ist von jeglicher Dokumentationsarbeit befreit. Entnahme-
und Herstellungsprotokolle werden automatisch erstellt
und können auf Knopfdruck ausgedruckt werden. Die
Prozduren zum Handling der Standardsubstanzen und
-lösungen werden im Dialog zwischen dem System und dem
Anwender durchgeführt. Der Anwender muß im wesentlichen
nur den Anweisungen des Systems folgen. Damit ist ein
fehlerloses Arbeiten gewährleistet. Diese
dialoggestützte Vorgehensweise kommt insbesondere bei
der Herstellung komplexer Mischungen zum Tragen.
Mischungen mit 20 und mehr Komponenten werden im Dialog
zwischen Anwender und System hergestellt. Verwechselungen
von Lösungsfläschchen, Überfüllen oder der Transfer
zu großer Volumina an Stammlösung werden automatisch
erkannt und gegebenenfalls bei der
Konzentrationsberechnung berücksichtigt.
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