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Weichmacher werden verschiedenen Kunststoffmaterialien und auch
Klebstoffen zugesetzt, um gewünschte Gebrauchseigenschaften
wie Elastizität und Biegsamkeit z.B für Schläuche,
Förderbänder und Dichtungsmassen zu erzielen. Zu den Weichmachern
zählen Substanzen aus verschiedenen Stoffgruppen. Mengenmäßig
am häufigsten werden jedoch Ester der Phthalsäure, vor
allem Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) eingesetzt. Da es sich bei
einigen Weichmachern um gesundheitlich bedenkliche Stoffe handelt,
ist der Übergang in Lebensmittel (Migration) unerwünscht.
Ihre Verwendung ist in Richtlinie 2007/19/EG der Kommission vom
30.März 2007 geregelt.
In Lebensmittel, und somit in die Nahrungskette, gelangen Weichmacher
meist durch Migration aus Weichmacher haltigen Materialien,
also ungeeigneten Kunststoffschläuchen und Verpackungs- und
Transportmaterialien. Besonders in fetthaltigen Lebensmitteln in
Twist-off-Gläsern, z.B. in Pesto und Ölen, wurden in der
Vergangenheit erhöhte Weichmachergehalte festgestellt. Hier
stammten die Kontaminationen aus den Deckeldichtungsmassen.
Aber auch in trockenen Lebensmitteln in Papier/Pappe-Verpackungen
wurde gelegentlich Diisobutylphthalat (DiBP) nachgewiesen.
Dieses stammte aus dem Klebstoff, der für die Verpackungen
verwendet wurde.
Viele Lebensmittelhersteller haben auf die Befunde reagiert und
verwenden nun alternative Materialien (z.B. Edelstahlleitungen statt
Schläuchen) und weniger bedenkliche Ersatzstoffe.
Andere Wege, wie Weichmacher vom Menschen aufgenommen werden
können, sind vor allem bei Kindern der Mundkontakt mit Weichmacher
haltigem Spielzeug aber auch die inhalative Aufnahme von Weichmachern,
die aus Bodenbelägen oder Kunststofftapeten ausgasen können.
Die Eurofins SOFIA GmbH untersucht Weichmacher in Lebensmitteln
und Ölen mittels einer im Hause entwickelten LC-MS/MS-Methode.
Dank dieser Methode können wir 3-Tages Express-Analysen anbieten.
Für Absicherungsanalysen und die Untersuchung von Materialien
verwenden wir ein GC-MS-Verfahren.
Substanzspektrum für die Untersuchung von Speiseölen
auf Phthalate und Adipate
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Lebensmittel
|
BG
|
Einheit
|
|
BUTYLBENZYLPHTHALAT (BBP)
|
0,3
|
mg/kg
|
|
DIBUTYLADIPAT
|
0,5
|
mg/kg
|
|
DIBUTYLPHTHALAT (DBP)
|
0,5
|
mg/kg
|
|
DIETHYLADIPAT
|
0,5
|
mg/kg
|
|
DI-ETHYLHEXYLADIPAT (DEHA)
|
0,5
|
mg/kg
|
|
DI-ETHYLHEXYLPHTHALAT (DEHP)
|
1
|
mg/kg
|
|
DIETHYLPHTHALAT
|
0,5
|
mg/kg
|
|
DI-ISOBUTYLADIPAT
|
0,5
|
mg/kg
|
|
DI-ISOBUTYLPHTHALAT (DIBP)
|
0,5
|
mg/kg
|
|
DI-ISODECYLPHTHALAT (DIDP)
|
5
|
mg/kg
|
|
DI-ISOHEPTYLPHTHALAT (DIHP)
|
5
|
mg/kg
|
|
DI-ISONONYLPHTHALAT (DINP)
|
5
|
mg/kg
|
|
DIMETHYLPHTHALAT
|
0,5
|
mg/kg
|
|
DINCH
|
0,5
|
mg/kg
|
|
DI-N-OCTYLPHTHALAT (DOP)
|
0,5
|
mg/kg
|
|
TRIBUTYLPHOSPHAT
|
0,1
|
mg/kg
|
|
Andere Materialien
|
BG
|
Einheit
|
|
BUTYLBENZYLPHTHALAT (BBP)
|
5
|
mg/kg
|
|
DIBUTYLADIPAT
|
20
|
mg/kg
|
|
DIBUTYLPHTHALAT (DBP)
|
20
|
mg/kg
|
|
DIETHYLADIPAT
|
20
|
mg/kg
|
|
DI-ETHYLHEXYLADIPAT (DEHA)
|
20
|
mg/kg
|
|
DI-ETHYLHEXYLPHTHALAT (DEHP)
|
50
|
mg/kg
|
|
DIETHYLPHTHALAT
|
5
|
mg/kg
|
|
DI-ISOBUTYLADIPAT
|
20
|
mg/kg
|
|
DI-ISOBUTYLPHTHALAT (DIBP)
|
20
|
mg/kg
|
|
DI-ISODECYLPHTHALAT (DIDP)
|
100
|
mg/kg
|
|
DI-ISOHEPTYLPHTHALAT (DIHP)
|
100
|
mg/kg
|
|
DI-ISONONYLPHTHALAT (DINP)
|
100
|
mg/kg
|
|
DIMETHYLPHTHALAT
|
5
|
mg/kg
|
|
DINCH
|
50
|
mg/kg
|
|
DI-N-OCTYLPHTHALAT (DOP)
|
100
|
mg/kg
|
|
TRIBUTYLPHOSPHAT
|
5
|
mg/kg
|
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