Lebensmittelanalytik - Sonstige Stoffe

 


Polyzyklische Kohlenwasserstoffe (PAH, nach EPA)

Probenvorbereitung

Lebensmittelproben

DFG S19 (Gelpermeationschromatographie/Kieselgel)

Bodenproben

DFG S19 (Gelpermeationschromatographie/Kieselgel)

Wasserproben

solid phase extraction (SPE)

solid-phase micro-extraction (SPME)

solid-phase dynamic-extraction (SPDE, in Vorbereitung)

Die aus der Probenvorbereitung erhaltenen Extrakte werden am Saturn 2000 (GC-MS/MS) gemessen und ausgewertet. Speziell der MS/MS-Modus verbessert die Aneigeempfindlichkeit (durch Verringerung des störenden Untergrunds) in Verbindung mit dem temperatur- und druckprogrammierten Injektor.

Acenaphthalen

Chrysen

Acenaphthen

Dibenzo(a,h)anthracen

Anthracen

Fluoranthen

Benzo(a)anthracen

Fluoren

Benzo(b)fluoranthen

Indeno(1,2,3,c,d)pyren

Benzo(k)fluoranthen

Naphthalin

Benzo(g,h,i)perylen

Phenanthren

Benzo(a)pyren

Pyren

 




Chlor-/Alkylphenole

In Wasser- und Bodenproben bestimmen wir diese Substanzen nach DIN 38407 Teil 15 mittels GC-MS-NCI. Die Bestimmungsgrenzen liegen unter 10µg/kg bzw. 10ng/l. Die Probenvorbereitung beinhaltet eine extraktive Derivatisierung mit anschließender säulenchromatographischer Aufreinigung.
 

Phenol /D6

Chlorphenol (o)

Methylphenol (o)

Chlorphenol (m)

Methylphenol (m)

Chlorphenol (p)

Methylphenol (p)

Dichlorphenol (2,3)

Dimethylphenol (2,3)

Dichlorphenol (2,4)

Dimethylphenol (2,4)

Dichlorphenol (2,5)

Dimethylphenol (2,5)

Dichlorphenol (2,6)

Dimethylphenol (2,6)

Dichlorphenol (3,4)

Dimethylphenol (3,4)

Dichlorphenol (3,5)

Dimethylphenol (3,5)

Trichlorphenol (2,3,4)

Ethylphenol (o)

Trichlorphenol (2,4,5)

Ethylphenol (m)

Tetrachlorphenol (2,3,5,6)

Ethylphenol (p)

PCP / PCP 13C6

 

Octyl- und Nonylphenol

Diese als Stabilisatoren in Kunststoffen eingesetzten Alkylphenole migrieren in wässrige Phasen und können dort in Gehalten von µg/l nachgewiesen werden. Zur Bestimmung setzen wir eine validierte Methode eine (Immersions-SPME mit GC/MS/MS, voll automatisiert). 
 
Die Bestimmungsgrenze liegt im Bereich unseres Laborblindwertes für Leitungswasser, bei 50ng techn.Nonylphenol/l.




MKW (Mineralölkohlenwasserstoffe)

Nach erfolgreicher Durchführung von drei Prokekten zur gaschromatographischen Bestimmung von MKW in Wasser bzw. Boden bieten wir dieses Service nun auch an. Die Bestimmung in Wasserproben erfolgt mittels SPME-GC-MS, mit Bestimmungsgrenzen von 0,1mg/l für Diesel bzw <<0,01mg/l für einzelne Aliphaten. 
 
Die Bestimmung der MKW in Bodenproben erfolgt in Anlehnung an ISO/TR 11046. Die Bodenproben werden mit Petrolether extrahiert, die Extrakte werden aufgereinigt und anschliessend am GC-MS bzw. GC-FID gemessen. Externe Quantifizierungen erfolgen gegen geeignete Vergleichsgemische. 




Nitro-Moschusverbindungen

Diese lange Zeit als Duftstoffen in verschiedenen Artikeln des täglichen Bedarfs eingesetzten Chemikalien zeigten sich persistent und haben ein hohes Bioakkumaltionsvermögen. Sie sind mittlerweile als ubiquitär verbreitet anzusehen. Aufgrund diesen Umstands ist die Verwendung der Nitro-Moschusverbindungen deutlich zurückgegangen, diese wurden ersetzt durch die in Pos.19 genannten Verbindungen. Die Probenvorbereitung erfolgt entsprechend Pos.1, diese Verbindungen können auch im Zuge des Screenings erfasst werden, erfordern jedoch eine weitere Messung.
 

Moschus-Keton

Moschus-Xylol

Moschus-Ambrette

Moschus-NN

 



Polycyclische Moschusverbindungen

Auch diese Verbindungen zeichnen sich durch hohe Persistenz und ein hohes Bioakkumalationsvermögen aus. Sie wurden in Oberflächengewässern und auch in den Fetten tierischer Lebensmittel nachgewiesen. Die Probenvorbereitung erfolgt entsprechend Pos.1, diese Verbindungen können auch im Zuge des Screenings erfasst werden, erfordern jedoch eine weitere Messung.
 

ADBI (Celestolid)

AHMI (Phantolid)

AHTN (Tonalid)

ATII (Traseolid)

DPMI (Cashmeran)

HHCB (Galaxolid)


Fehlende Substanzen, wie z.B. bromierte Flammschutzmittel (PBDPE, PBB, Bromaliphaten)

  



2-Ethylhexansäure - Semicarbazid(SEM)

Kunststoffe, die als Dichtmaterialien in den Deckeln von Gläschenkost Verwendung finden, waren wiederholt als Quelle für den Eintrag von Chemikalien wie Semicarbazid (SEM) und aktuell 2-Ethylhexansäure identifiziert worden. Beide Substanzen sind toxikologisch kritisch zu bewerten (Vorläufige Risikobewertung des BfR vom 31. Juli 2003).

Die Analyse auf SEM erfolgt mittels LC/MS/MS.

2-Ethylhexansäure wird nach Extraktion und Methylierung mittels GC/MS/MS analysiert.


ITX - Isopropylthioxanthon

ITX wird eingesetzt als Fotoinitiator beim Offsetdruck von Etiketten und Verpackungen. In Spuren wurde es nachgewiesen in Baby-Milch und führte im November 2005 zu Rückrufaktionen in vier europäischen Ländern.

SOFIA GmbH bietet die Bestimmung von ITX an im Rahmen der Qualitätskontrolle von Verpackungsmaterialien und der Rückstandskontrolle in Lebensmitteln.

Wichtige Links: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
 

Morpholin in Obst
 

Früchte, insbesondere Äpfel und Citrusfrüchte werden vor dem Verkauf mit Wachsen behandelt um sie länger frisch zu halten. Einige der Wachsemulsionen enthalten Morpholin. Der Einsatz von Morpholin ist in Amerika zugelassen aber nicht hier in der EU. Im September 2010 gab das Schnellwarnsystem RASFF eine Meldung zu Morpholin in Äpfeln heraus. Man hatte in UK Morpholin in Äpfeln nachgewiesen.

Uns ist es gelungen die Morpholin Bestimmung in Obst zu etablieren. Die SOFIA GmbH bietet diese Bestimmung auch als EXPRESS Analyse an.

Validierungsdaten:  Gesamtbericht_Morpholine.pdf

 

Nachweis von Polyphenolen in Tee
 

(-)-Epigallocatechin und (-)-Epigallocatechingallat gehören zur Gruppe der Polyphenole und werden seit langem aufgrund ihrer positiven gesundheitlichen Eigenschaften geschätzt. Diese Polyphenole kommen unter anderem im Tee vor. Aktuell ist es uns gelungen, diese beiden Verbindungen in Teematrix gleichzeitig mit Katechin (+), Epicatechin (+), Coffein und Theobromin zu erfassen.

 

4-Methylimidazol und 2-Methylimidazol

Zuckercouleur ist eine Lebensmittelfarbe, die weltweit als Lebensmittelzusatzstoff (E150) für zahlreiche Lebensmittel,  wie zum Beispiel Cola, verwendet wird. Hergestellt wird es mittels Maillard-Reaktion aus Zucker. Als Nebenprodukt entsteht dabei 2-Methylimidazol und 4-Methylimidazol.  Aktuell ist das 4-Methylimidazol,  in den Fokus geraten. Diese Substanz wurde in den USA als krebserregend eingestuft.

Die Eurofins Sofia GmbH hat eine Analysenmethode mit einer Bestimmungsgrenze von 0,01 – 0,02 mg/kg für Softdrinks und einer Bestimmungsgrenze von 0,02 – 0,05 für Malzbier und andere Getränke etabliert.  

Bearbeitungszeit:  5 Tage

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte hier »
 

 

Es gibt natürlich Substanzen, die nicht aufgelistet sind. 

In diesen Fällen: Nicht zögern, uns zu fordern! Hier geht es zum Anfrageformular

 

 

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